Wann ist die beste Zeit?

Jeder, der aus dem kühlen Deutschland eine Reise plant, denkt erst einmal an den Sommer.

Aber: ein heißer Sommer lässt nicht nur uns Menschen stöhnen, auch Hunde leiden. Das kann jeder Resident hier bestimmt bestätigen. Denn selbst die Vierbeiner aus Spanien vertragen die Hitze nicht viel besser als die Menschen oder gar die Einheimischen.

Und: der Sommer fängt auf der Insel schon viel früher an, als Sie denken. Schon im Winter und Frühjahr gibt es manchmal Tage mit über 24 Grad - und da kann es bei einer Wanderung im „Campo" schon sehr warm werden. Die Ozonwerte in der Luft steigen dann schnell an und dies kann bei unseren Lieblingen gerne einmal zu einer Augenentzündung führen.

 

Generell empfehlen wir Wanderungen in der Zeit von Oktober bis Mai. Hier ist die Luft am Morgen und am Abend noch angenehm kühl und man kann die Sonne am Mittag zur Pause wirklich gut nutzen.

 

Ende September/ Anfang Oktober ist es oft noch angenehm warm, die meisten Touristen sind von den Stränden verschwunden und die Natur fängt wieder an zu gedeihen. Das Meer ist noch warm, die Luft wird kühler und das löst dann häufig Regenfälle oder plötzliche Gewitter aus.

 

Im November und Dezember lassen meist die starken Regentage nach. Die Insel fällt in ihren Winterschlaf und fängt ab Mitte Dezember an, sich von der schönsten Seite zu zeigen. Um Weihnachten herum kommt oft die Sonne durch. Man kann dann sogar seinen "café con leche" in der Mittagszeit draußen auf einer Terrasse genießen.  

Ende Januar bis Ende Februar ist Mandelblüte. Es ist zu dieser Jahreszeit zwar oft noch sehr kalt in den Nächten und in den Morgenstunden; auch kann auf den Bergen sogar Schnee liegen. Aber die Farbenpracht ist wunderschön und animiert dazu, nach draußen zu gehen und die Gerüche wahrzunehmen. Die ersten Frühlingsblumen sprießen und die Luft fängt an, sich wieder zu erwärmen. Für viele Wanderer die schönste Zeit.

Schnee in Januar
Schnee in Januar

Im März verwandelt sich die Insel in ein Farbenmeer. Hunderte von Blüten erscheinen auf Wiesen, Feldern und an den Bäumen. Besonders die klare Luft lassen das Blau des Himmels blauer erscheinen, das Grün der Wiesen grüner und das Meer türkiser denn je. Wenn Sie im März auf diese Insel kommen, verlieben Sie sich sofort und wollen nicht mehr weg. (So ist es auch Anja Henke ergangen. Sie hatte sich bei einem Besuch im März 2006 durch diese Fülle von Schönheit leiten lassen und ist mit Ihrer Familie spontan auf diese Insel gezogen).

 

 

Der April ist meist ein regenreicher Monat. Hier bekommt die Natur, was sie für den langen Sommer braucht. Die Stauseen füllen sich bis zu Rand mit Wasser.

Cuberstausee
Cuberstausee

Mai und Juni sind die Vorreiter des Sommer. Es wird von Tag zu Tag wärmer, der Regen hört merklich auf und sie können sich das erste Bad im Meer mit Ihrem Hund gönnen. Noch sind die Strände recht leer - besonders im Norden der Insel kann man unglaubliche Ruhe finden.

 

Juli, August und September sind die heißesten Monate. Hier herrscht Hochsaison an den Stränden und in den Städten. Die Temperaturen steigen täglich meist auf über 30°C Grad, zwischendurch auch bis 38°C Grad. In den Nächten finden Sie immer weniger Erholung. Deshalb spricht die Inselregierung auch in den letzten Jahren immer wieder von "tropischen Zuständen". Durch die Trockenheit ist die Natur jetzt besonders gefährdet wegen Brandgefahr.

Wenn Sie im Sommer Wandern möchten:
Dann sollten an den heißen Tagen kurze Wanderungen geplant und diese dann auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden beschränken werden. Vermeiden Sie aber bitte alle anstrengenden Wanderungen und auch Hundespiele im Sonnenschein.
Ihr Hund braucht jetzt besonders viel frisches Wasser. Eiswürfel machen Trinkwasser noch erfrischender. Der ein oder andere Hund liebt es, darauf herumzukauen.
Schwimmen hilft auch Ihrem Hund bei der Kühlung. Dabei gilt jedoch wieder Vorsicht. Den Hund langsam ins Wasser führen, nicht plötzlich abkühlen. Manche Hunde lieben es, wenn man sie z.B. mit einer Sprühpistole oder mit einem Gartenschlauch abspritzt. Einer unserer Hunde hat sich gerne im Garten-Pool auf die ersten Treppenstufen gelegt: schwimmen konnte er noch nicht. Aber es hat ihn herrlich erfrischt. Die Hunde trinken dann auch gerne das Poolwasser; dies ist aber nicht so schlimm, wenn zusätzlich ausreichend Leitungswasser geboten wird.
Erzwingen Sie ein Bad im Wasser aber bitte nicht. (Naja, Sie als guter Hundebesitzer wissen ja sowieso, dass man niemals etwas erzwingen sollte ;-)
Nach dem Schwimmen reinigen Sie bitte die Ohren Ihres Hundes. Keime aus Chlor- oder Salzwasser können sonst schnell Entzündungen hervorrufen.

 

Hier sehen Sie, wie das Wetter heute ist: