Hier veröffentlichen wir Wanderberichte oder Tiergeschichten:


Wir bedanken uns ganz herzlich bei euch für Eure informative Internetseite und für die tollen Wanderungen. Letztendlich war das für uns dieses Jahr der Schlüssel zu einem tollen Urlaub für uns und unsere zwei Vierbeiner Lucky und Dassia.
 
Kurz unsere Geschichte:
Mein Mann und ich kennen Mallorca schon von mehreren Urlauben und auch geschäftlich hatte ich schon auf der Insel zu tun. Wir kennen daher die Insel sehr gut und wissen deshalb auch, dass es nicht einfach ist mit zwei großen Hunden schöne Spaziergänge zu machen.
Mit unseren zwei alten Hunden, die es leider nicht mehr gibt, hatten wir bereits 2003 eine Finca bei Campos gemietet. Wir hatten damals großes Glück, da es um die Finca herum viele Wege und nicht eingezäunte Felder gab, so dass spazieren gehen gut möglich war. Auch konnten wir im Süden morgens an den ein oder anderen Strand fahren und dort gut Gassi gehen.
Dieses Jahr hatten wir eine Finca bei Port de Pollenca gemietet, da mein Mann Surfer ist und auch meine Schwiegermutter dabei war, der es in diesem Hafenstädtchen gut gefiel. Da wir bereits bei der Planung über Google-Earth-Street-View gesehen hatten, dass es um die Finca herum scheinbar nur Mauern gibt, war unsere Vorfreude etwas getrübt. Wo hingehen zum Gassi-gehen ? und vor allem wo hingehen ohne dass wir vor einem Hundeverbotsschild stehen. Ehrlich gesagt, waren wir etwas ratlos, vor allem weil unsere zwei Großen auch wirklich Auslauf brauchen.
Ich habe dann angefangen im Internet zu googlen und bin auch gleich auf eure Seite gestoßen. Ich habe mich so gefreut und auch gleich ein Jahresabo abgeschlossen. So konnte ich mir in Ruhe die Routen raussuchen, die bei uns in der Nähe oder mit etwas Fahrzeit zu erreichen waren. Ein Volltreffer !
Anbei als Dankeschön ein paar unserer schönsten Bilder von euren Wanderrouten. Ohne euch und eure Seite wäre der Urlaub sehr stressig und sicher nicht so schön geworden. Wir hatten ganz viele tolle Momente auf den Wanderungen und sind euch sehr dankbar.
Eine dicke Umpfotung auch von Lucky und Dassia.
Ganz liebe Grüße
Heike


Nico und Nils mit ihren Hunden
Nico und Nils mit ihren Hunden

"Bett statt Kette"

So stellen wir uns aktiven Tierschutz vor:

Nils Henning, Sohn deutscher Residenten und auf Mallorca aufgewachsen, ist ein sehr gutes Beispiel für "Tierschutz durch Vorleben". Monatelang „quälte" er seine Eltern mit dem Wunsch, einen Hund zu bekommen. Nachdem es endlich soweit war und er sich geschickt gegen den eigentlichen Willen seiner Eltern durchgesetzt hatte, geschah das, was nach unserem Verständnis die stärkste Waffe für den Tierschutz auf der Insel darstellt: Bewusstseinswandel durch das Vorbild anderer!

Nils Henning zeigte seinen Eltern, was er unter Hundehaltung versteht und was man mit dem richtigen Umgang und Training erreichen kann. Seine „Lola" - ein typischer Straßenhund Mallorcas - entwickelte sich zunehmend zum Star der Familie. Heute ist Lola besser erzogen und trainiert, als die Hunde vieler anderer und ist nicht wiederzuerkennen. Die gesamte Familie liebt heute diesen Hund und ist stolz auf die Leistung von Nils.

Die eigentliche Geschichte dieses Jungen besteht aber darin, dass seine mallorquinischen Klassenkameraden und Freunde zunehmend seinem Beispiel folgen, weil sie sehen und erkennen, welche Freude ein Hund seinem Herrchen bereiten kann. So musste der beste Freund von Nils auch unbedingt einen Hund haben, weil er es genauso machen wollte, wie er. Nico bekam einen Schäferhund namens Latika und die vier sind seitdem ständig gemeinsam unterwegs auf ihren Spaziergängen und Streifzügen rund um die Ortschaft Campanet/Ullaro.
Für Malloquiner ist meist die Teilnahme an einer Hundeschule genauso abstrus wie ein Hund, der ins Haus darf. Nicht für Nico, denn er will, dass seine Hündin genauso erzogen wird und ähnlich gut gehorchen soll, wie die seines besten Freundes Nils. Also steht Hundeschule auf dem Stundenplan, genauso wie die täglichen Trainings. Mittlerweile darf die Hündin sogar mit im oder zumindest vor dem Bett von Nico schlafen - Bett statt Kette!
Andere Kinder aus der Klasse der beiden Jungen fangen an, sich auf einmal für ihre Hunde zu interessieren und wollen dem Beispiel ihrer Freunde folgen.
Dies ist nur ein kleines, aber sehr beeindruckendes Beispiel für die Veränderung im Verhalten, weil andere es vorleben. Kinder speziell haben ganz großen Einfluss auf ihre Eltern und ihre Umwelt. Wenn es also gelingt, das Bewusstsein schrittweise zu verändern, indem man Dinge vorlebt, die den Mallorquinern bislang fremd oder unbekannt waren, bewegt sich etwas.
Nils und Nico sind ein tolles und positives Beispiel dafür, dass Tierschutz auch anders funktioniert. Schrittweise lassen sich Veränderungen auf der Insel feststellen.
Mit unserem Wanderführer wollen wir genau das Erreichen. 



Kerstin hat einen tollen Urlaub auf Mallorca mit Ihrem Mann und Hund Curly verbracht. Sie hat uns von Ihrer Reise berichtet. Lieben Dank an Kerstin für diese ausführlichen Infos:


Wir haben insgesamt 6 super schöne Wanderungen gemacht: angefangen haben wir bei bestem Wetter mit der neuen Tour 60, welche für uns von Euch noch gerade rechtzeitig kam, denn wir hatten eine Finca bei Valldemossa gemietet.  Es gibt herrliche Ausblicke aufs Meer,interessant ist auch der Blick auf das Anwesen von M. Douglas, es sind auch einige Mallorquiner mit Hunden unterwegs, die Fischerhütten in der Bucht waren noch unbewohnt, deshalb konnte man dort auf den Terrassen und Mäuerchen gut Rast machen. Nach der Wanderung lohnt sich die Weiterfahrt nach Port de Valldemossa, um dort im Restaurant Es Port frischen Fisch zu essen, wir haben mit Hund auf der Terrasse gesessen.
Montag hat es dann leider geregnet, da sind wir nach Palma, durften Hund im Cafe/Restaurant Cappuccino sogar mit herinnehmen.

Die 2. Wanderung Dienstag war die 26 zur Ermita Trinitat, die genau gegenüber unserer Finca losging. Wetter bewölkt, aber trocken. Schöne und einsame Wanderung durch Steineichenwälder, haben die Verlängerung noch drangehängt und alles sehr gut finden können dank der guten Beschriebung mit Fotos, zurück an der Ermitat fing es wieder an leicht zu regnen, aber von dort war es ja nicht mehr so weit bis zu unserer Finca zurück.
3. Wanderung Mittwoch: von Port Soller zum Leuchtturm Nr. 25: Wetter wieder besser, tolle Ausblicke auf die Bucht von Port de Soller, ab dem Leuchtturm dann ein sehr schöner, landschaftlich abwechslungsreicher Wanderpfad, uralte Olivenbäume, Hund noch leicht genug, um ihn über die Bodengitter zu tragen. Die Esel zeigten übrigens kein Interesse an unserem Hund.
4. Wanderung Donnerstag: Peguera Cap Andritxol 19, Höhepunkt hier war der Weg vom Turm zum Cap, tolle Aussicht vom Cap auf die Bucht, bei starkem Wind und senkrecht abfallenden Klippen kam der Holzpfahl an der Spitze des Caps zum Festhalten gerade recht, Hund wurde vorsichtshalber auch mal angeleint.

5. Wanderung Freitag: Banyalbufar 24: war auch traumhaft schöner Weg;  Wald, Felsen, Blick aufs Meer, welches blau und türkis durch die Bäume schimmert, der Abstieg in die Bucht - einfach nur toll; Hund durfte problemlos mit auf die Terrasse des 1ten unteren Restaurants in Canonge mitgenommen werden.

6. Wanderung Samstag Portals Vells 20: war auch sehr schön, an der Küste entlang und die kleine Kletterpartie in die Bucht hinunter, unser Hund liebt ja solche abwechslungsreichen Wege, wo es rauf und runter über Fels und Stein geht, da ist er so richtig in seinem Element, das Bad in der kl. Bucht hat er dann auch sehr genossen; Quallen waren nicht da und Müll nur sehr wenig
 
Sonntag mussten wir dann leider schon wieder zurück fliegen. Wir wären gerne noch länger geblieben und hätten weitere tolle Wanderungen gemacht. Wir werden Wiederholungstäter!


Meine erste geführte Hunde-Wanderung auf Mallorca:

Ein Bericht über Alke Henning

Ostermontag – nach tagelangem Regen lässt sich endlich die Sonne blicken und wir beschließen einen Ausflug für Kind und Hund zu machen. In einer Zeitung hatte ich gelesen, dass „Hundewandern auf Mallorca“ eine geführte Wanderung an diesem Tag rund um Alaró anbietet. Genau das Richtige für einen Familienausflug. So kann man erst einmal solch eine Wanderung testen – wir sind ja ohne Hund noch nicht viel hier auf Mallorca gewandert und kennen diese Strecken und Wege bisher nicht. Normale Wanderführer wollten wir auch nicht wirklich testen, denn mit Hund auf Mallorca gibt es einige Einschränkungen mit Hunden, die man erst einmal kennenlernen muss.

Wir packen also unsere Rucksäcke, machen für uns Menschen schmackhafte „Bocadillos“ (Brötchen belegt mit Salat, Tomaten und Thunfisch) für die Mittagspause und nehmen natürlich ganz viel Wasser sowie Leckerchen für unseren Hund Lola mit.

Wir fahren zum vereinbarten Treffpunkt am Brunnen in Alaró und werden gleich von den beiden Wanderführerinnen samt Hunden begrüßt. Erst einmal bellen, beschnüffeln und Leckerchen verteilen. Nach einer kurzen Wartezeit versammeln sich einige anderen wanderfreudige Hundebesitzer und wir können loslaufen. Die Wanderung wurde von den Wanderführerinnen als Rundwanderung ausgearbeitet – was mit Hund immer vorteilhaft ist. Denn auf Mallorca dürfen Hunde nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Taxen mitgenommen werden. Das erschwert so manche „normale“ Wanderung, denn diese sind oft so ausgelegt, dass man eine Strecke mit dem Bus fahren muss.

 

Eine kleine Asphaltstraße führt uns noch ein wenig durch das hübsche kleine Dorf Alaró. Der Weg steigt langsam bergauf und nach kurzer Zeit kommen wir an einem Wasserlauf an, dem Sturzbach S´Estre. Unsere Lola stringt sofort von oben in das kühle Nass und die anderen Hunde folgen ihr freudig. Petra Steiner nutzt diese Gelegenheit und erzählt uns etwas über die Blumen und Pflanzen, die am Wegrand so prächtig blühen. Viele der Pflanzen stehen unter Naturschutz. Sie ist studierte Biologin und kennt sich mit der Natur sehr gut aus. Auch das ist neu für uns – und meine Kinder erhalten gleich etwas Nachhilfe in Biologie. Allmählich wird der Weg immer steiler und führt durch ein herrliches Tal. Wir müssen die Hunde anleinen, denn auf einmal sehen wir mehrere wilde Esel. Wunderbar – die Kinder stürmen hin und füttern die wenig scheuen Tiere. Bisher kannten wir Esel hier auf der Insel nur auf den Fincas – meist alleine, zum Teil zurückgelassen ohne Schattenplatz im Sommer. Er ist eine Freude, diese Tiere hier freilaufend zu sehen.

Nach ca. 45 Minuten Gehzeit, sehen wir auf der linken Seite ein kleines Schild an einem Baum mit der Aufschrift „Orient“. Wir lernen, dass wir die gesamte Wanderung immer nach kleinen Symbolen Ausschau halten müssen, um den richtigen Weg zu finden. An dieser Weggabelung müssen wir eine kleine Pause einlegen, uns die Jacken ausziehen und den Hunden Wasser geben. Die Steigung war für uns alle schon etwas anstrengend, zudem liegt dieser Wegesabschnitt im Windschatten, so dass es selbst zu dieser Jahreszeit schon zu warm wird.

 


Ostermontag – nach tagelangem Regen lässt sich endlich die Sonne blicken und wir beschließen einen Ausflug für Kind und Hund zu machen. In einer Zeitung hatte ich gelesen, dass „Hundewandern auf Mallorca“ eine geführte Wanderung an diesem Tag rund um Alaró anbietet. Genau das Richtige für einen Familienausflug. So kann man erst einmal solch eine Wanderung testen – wir sind ja ohne Hund noch nicht viel hier auf Mallorca gewandert und kennen diese Strecken und Wege bisher nicht. Normale Wanderführer wollten wir auch nicht wirklich testen, denn mit Hund auf Mallorca gibt es einige Einschränkungen mit Hunden, die man erst einmal kennenlernen muss.

Wir packen also unsere Rucksäcke, machen für uns Menschen schmackhafte „Bocadillos“ (Brötchen belegt mit Salat, Tomaten und Thunfisch) für die Mittagspause und nehmen natürlich ganz viel Wasser sowie Leckerchen für unseren Hund Lola mit.

Wir fahren zum vereinbarten Treffpunkt am Brunnen in Alaró und werden gleich von den beiden Wanderführerinnen samt Hunden begrüßt. Erst einmal bellen, beschnüffeln und Leckerchen verteilen. Nach einer kurzen Wartezeit versammeln sich einige anderen wanderfreudige Hundebesitzer und wir können loslaufen. Die Wanderung wurde von den Wanderführerinnen als Rundwanderung ausgearbeitet – was mit Hund immer vorteilhaft ist. Denn auf Mallorca dürfen Hunde nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Taxen mitgenommen werden. Das erschwert so manche „normale“ Wanderung, denn diese sind oft so ausgelegt, dass man eine Strecke mit dem Bus fahren muss.

Von hier geht ein Waldpfad steil bergauf. Wir müssen über Stein- und Felsbrocken hinaufgehen. Die Hunde machen das viel besser als wir, denn sie laufen hoch und wieder zu uns hinunter, in einem Fort. Bald kommen wir an eine Felsformation, die aussieht, wie eine aus Felsen gebaute Treppe. Hier müssen wir über die großen Steinbrocken hinauf klettern. Große Hunde hätten hier ihre Schwierigkeiten, denn z.T. sind die Stufen sehr schmal und ein Hund könnte sich bei einer eventuellen Unsicherheit nicht umdrehen. Lola macht das aber super. Ein anderer Hund hat etwas Angst und muss von seinem Besitzer geleitet werden, weiter zu gehen. Doch wir schaffen alle diese etwas schwierige Hürde zu nehmen.

Oben angekommen, rennt Lola auf einmal wie angetrieben nach vorne los. Nils, mein Sohn, kann sie aber nach einigen Metern abrufen. Zum Glück, denn wir sehen eine Schafherde mit kleinen Lämmern – schnell müssen wir wieder alle Hunde anleinen, denn wir möchten nicht, dass doch noch ein Hund ein kleines Schaf jagt oder gar tötet. Leider, so erzählt Petra Steiner, ist das vor Kurzem einmal passiert!

Jetzt haben wir noch einen kleinen Anstieg, bis wir dann mit dem ersten herrlichen Ausblicke auf das Tal von Orient belohnt werden. Wir beschließen, hier auf dem Plateau unser Picknick zu machen. Unsere selbst gemachten Brote schmecken nach all der Anstrengung einfach großartig. Auch die Hunde genießen die Pause für ein wenig Ruhe.

 

Weiter geht es bequem entlang des Berghanges und bald wieder auf dem breiter werdenden Weg bergab. Auf der rechten Seite können wir jetzt das Örtchen Orient erkennen. Die Luft ist hier wunderbar frisch und fast schon kühl. Das ist das besondere an Mallorca und den Bergwanderungen. Es kann auf der einen Bergseite sehr schnell zu warm sein und auf der anderen weht der Wind und gibt uns Kühlung. So müssen wir alle wieder unsere Jacken überziehen.

Wir marschieren einen breiten Weg weiter bergauf und kommen nach ca. 20 Minuten an eine Felsspalte, dem Pass des Estaló. Hier ist der Ausblick auf das Tal von Orient noch viel Ausdrucksvoller.

Direkt hinter dem Pass befindet sich eine kleine Wasserstelle, die perfekt für unsere Wasserratten als Abkühlung dient. Noch sind die Bäche und Wasserstellen gut gefüllt – das ändert sich im Sommer sehr schnell, sagt uns Petra Steiner. Doch heute können unsere Hunde wunderbar baden und den Durst stillen. Jetzt müssen wir uns an kleinen Steinhaufen orientieren und einen Weg durch eine kaputte Mauer suchen. Eine perfekte Aufgabe für die Kinder, die uns begleiten. Etwas später kommen wir an einer eingezäunten Weide abermals an Schafen vorbei. Vorsicht, rät uns Anja Henke, Löcher im Zaun könnten freilaufende Hunde dazu verleiten auf die Weide zu laufen und die armen Tiere zu erschrecken. Also müssen die Hunde wieder einmal an die Leine. Kurz darauf erreichen wir ein verlassenes Gebäude. Hier machen wir noch einmal eine kleine Trinkpause, denn wir haben von hier aus einen fantastischen Blick bis nach Palma.

 

Unser Weg führt nun stetig bergab über kleine Pfade, durch begraste Flächen und enge Trampelpfade entlang dem steilen Hang, bis wir zu einer kleinen Finca kommen.

Wir folgen den Wegen und lassen uns von Petra Steiner abermals die schöne Pflanzenwelt erklären. Neben dem bekannten Lavendel, Rosmarin und den Mandel- sowie Feigenbäumen gibt es unzählige Arten von Kräutern und Ziersträuchern. Zistrosen und Dissgrasbüschel säumen die Wege. Aleppokiefern spenden uns den Schatten. Sogar Steineichenwälder findet man in vielen Gebieten Mallorcas.

Wir gehen weiter und können bald unser Ziel Alaró in der Ferne erkennen. Wir passieren noch einige Tore – zum Teil mit der Aufschrift „prohibido el paseo“, was so viel heißt, wie „Durchgang verboten“. Doch hier werden wir von den Wanderführerinnen beruhigt: der Durchgang ist für uns Wanderer erlaubt. Unzählige Wege werden von den Fincabesitzern zwar versperrt. Doch das Gesetz der Insel schreibt vor, dass die Wege durchlässig sein müssen.

Nach einigen wenigen Metern gelangen wir auf eine kleine Dorfstraße die uns direkt zu unserem Ausganspunkt, dem Brunnen von Alaró zurück bringt. Da wir alle erschöpft sind von unserer ersten wirklich langen Wanderung, gehen wir gemeinsam noch in einem kleinen Café ein Eis essen. Alles in allem ein toller und erlebnisreicher Tag für uns alle – und nicht nur die Hunde werden heute tief schlafen.

(Text: Anja Henke, Interview mit Alke Henning, Mallorca)